KI-BeispielbildKohle & Kreide · Bouldern draußen im Ruhrgebiet
Die Wände sind schon da. Wir machen sie für alle kletterbar.
Wir bouldern gemeinsam an Mauern und Brücken in Essen und bauen öffentliche Boulderwände, an denen jede:r kostenlos klettern kann. Ohne Eintritt, ohne Mitgliedschaft, ohne Vorkenntnisse.
Warum wir das machen
Bouldern ist einer der beliebtesten Sportarten unserer Zeit. Im Ruhrgebiet können es sich aber längst nicht alle leisten, und draußen gibt es kaum Orte dafür.
kostet ein Hallen-Besuch
Dazu Schuhe und Kreide. Für Schüler:innen, Studis und Familien ist das oft zu viel, um regelmäßig zu klettern.
kostenlose Boulderwände in Essen
Basketballkörbe und Skateparks gibt es in jedem Stadtteil. Eine frei zugängliche Boulderwand sucht man vergeblich.
Mauern, Brücken, Brachen
Das Revier steckt voller Backstein und Beton. Viele Flächen stehen ungenutzt rum und warten darauf, belebt zu werden.
Zahlen als Platzhalter für den Entwurf, vor dem Start prüfen.
Unser Ziel: In jeder Stadt im Revier eine Boulderwand, die allen gehört.
Wir fangen in Essen an. Mit Sessions zeigen wir, wie viele Leute draußen klettern wollen. Mit der Stadt, Vereinen und Förderern bauen wir die erste öffentliche Wand. Und dann die nächste, in der nächsten Stadt.
Erste Buildering-Sessions in Essen, Crew aufbauen
Standort und Förderung für den Malocher-Block sichern
Malocher-Block bauen und eröffnen, mit der Community
Weitere Wände in Bochum, Duisburg, Gelsenkirchen und darüber hinaus
Zwei Wege, draußen zu klettern
KI-BeispielbildBuildering-Sessions
Gemeinsam an Mauern, Brücken und alten Zechenbauten bouldern. Mit Erlaubnis, Crashpads und Leuten, die dich spotten.
KI-BeispielbildÖffentliche Boulderwände
Kostenlose Wände in Parks und unter Brücken, geplant mit der Stadt, gebaut von der Community.
Offener Treff, jeden ersten Freitag im Monat
Ab 18 Uhr, wechselnde Spots in Essen. Einfach vorbeikommen, auch ohne Schuhe und ohne Erfahrung. Pads und Leihschuhe haben wir dabei.
Wie es sich anfühlt
„Ich war noch nie klettern. Nach zehn Minuten hing ich an der Mauer und drei Leute haben mich angefeuert.“
Jonas, 17, beim ersten Treff„Die Halle ist für mich zu teuer geworden. Hier kann ich trotzdem jede Woche bouldern.“
Mira, Studentin„Ich laufe seit 20 Jahren an dieser Mauer vorbei. Jetzt sehe ich sie mit ganz anderen Augen.“
Deniz, Anwohner in KaternbergBeispielstimmen, werden durch echte ersetzt.
Wer wir sind
Kohle & Kreide ist eine offene Crew aus Essen. Angefangen hat Basti, der seit Jahren bouldert und klettert und es leid war, dass sein Sport an der Kasse einer Halle beginnt. Inzwischen sind wir Schüler:innen, Studis, Handwerker:innen und Eltern, vom ersten Zug bis 8a.
„Im Revier steht so viel Backstein und Beton rum. Daraus kann man was machen, für alle und nicht nur für die, die sich die Halle leisten können.“
Basti, Gründer von Kohle & Kreide
KI-BeispielbildBleib auf dem Laufenden
Einmal im Monat: neue Sessions, Bautage und wie weit wir mit dem Malocher-Block sind.
Buildering
Buildering heißt Bouldern an Gebäuden. Wir zeigen, dass die Stadt selbst schon ein Klettergebiet ist.
Wir suchen Mauern, Brückenpfeiler und alte Industriebauten in Essen, fragen die Eigentümer:innen und treffen uns dann in kleinen Gruppen zum Klettern. Höchstens 3 Meter hoch, immer mit Pads. Jede Session ist auch ein Zeichen an die Stadt: So viele Leute wollen draußen klettern.
KI-BeispielbildSo läuft eine Session
Treffen
Wir treffen uns am Spot. Kurze Runde: Wer ist neu, was geht heute?
Aufwärmen
Leichte Querungen, damit Finger und Schultern warm werden.
Klettern
Pads auslegen, Linien ausprobieren, einander spotten und Tipps teilen.
Aufräumen
Kreide abbürsten, Müll mitnehmen. Der Spot sieht danach aus wie vorher.
Unsere Regeln
- Wir klettern nur an Spots, für die wir eine Erlaubnis haben.
- Maximal 3 Meter. Unter jeder Linie liegen Pads, mindestens eine Person spottet.
- Keine Alleingänge an fremden Gebäuden.
- Unter 18 nur mit Einverständnis der Eltern.
- Respekt vor allen. Wer andere runtermacht, ist raus.
Öffentliche Boulderwände
Eine Wand im Park kostet einmal Geld. Danach gehört sie allen, rund um die Uhr, für immer.
Wir planen solche Wände mit der Stadt Essen, Nachbarstädten, Vereinen und Förderern und bauen sie mit der Community. So entsteht ein Ort, an dem sich Kinder, Studis, Profis und Nachbar:innen begegnen.
KI-BeispielbildUnser erstes Projekt: der Malocher-Block
Ein frei stehender Boulderblock für Essen, mit Fallschutzboden, Linien für Kinder und für Starke, und Platz für Graffiti. Gerade sprechen wir mit Bezirken und Grün und Gruga über mögliche Flächen.
Alle Zahlen sind Schätzungen für den Entwurf.
KI-BeispielbildBauen wir zusammen
Wenn es losgeht, brauchen wir Hände: Platten bohren, Griffe schrauben, Fallschutz verlegen, Kuchen backen. Wer sich in den Newsletter einträgt, erfährt die Bautage zuerst.
Was als Nächstes ansteht
Stadtbouldersession N° 01
Sonntag, 8. November · 11 Uhr · Essen
Wir probieren gemeinsam Buildering aus: Bouldern an Gebäuden, Mauern, Brücken und anderen Orten mitten in Essen. Wir treffen uns um 11 Uhr am ersten Spot und ziehen von dort gemeinsam weiter. Den genauen Treffpunkt schicken wir euch am Freitag per Mail.
Wir wollen Spots entdecken, neue Boulder ausprobieren und überlegen, wo es in Essen noch gute Möglichkeiten gibt. Du kennst selbst einen Ort, an dem man bouldern könnte? Bring die Idee mit!
Die Session ist Teil von Bastis Masterarbeit zum Bouldern im öffentlichen Raum. Dafür gibt es ein paar kleine Spiele und Workshops und eine kurze, anonyme Umfrage. Alles freiwillig.
Was du mitbringen solltest
- Warme Klamotten
- Turn- oder Kletterschuhe
- Etwas zu essen und zu trinken
- Crashpad, falls vorhanden. Bitte mitbringen!
Du kletterst auf eigene Verantwortung. Gebouldert wird nur in Absprunghöhe, wir spotten uns gegenseitig und passen aufeinander auf.
Anmeldung bis Donnerstag, 5. November.
Anmeldung
Sag uns bis Donnerstag, 5. November, ob du dabei bist und ob du ein Crashpad mitbringen kannst. Bring deine Freund:innen mit und schick ihnen den Link zu dieser Seite, damit sie sich auch anmelden.
Über uns
Wir glauben, dass Klettern kein Luxus sein sollte. Und dass eine Stadt besser wird, wenn ihre Wände belebt werden.
Kohle & Kreide ist 2026 in Essen entstanden. Basti hatte die Idee nach einem Besuch in München, wo das Kraxlkollektiv mit der Stadt riesige öffentliche Boulderwände gebaut hat. Seine Frage war einfach: Warum gibt es das im Ruhrgebiet nicht, wo doch nirgends mehr Backstein und Beton herumsteht?
Heute sind wir eine offene Crew. Wer mitmacht, gehört dazu. Die Entscheidungen treffen wir gemeinsam beim monatlichen Treff.
KI-BeispielbildWofür wir stehen
Für alle
Kein Eintritt, keine Mitgliedschaft, kein Leistungsdruck. Egal ob 8 oder 80, egal welcher Grad.
Sicher
Erlaubnis, Pads, Spotter, Höhenlimit. Wir klettern so, dass alle heil nach Hause gehen.
Respektvoll
Gegenüber Eigentümer:innen, Anwohnenden und einander. Wir hinterlassen Spots sauberer, als wir sie finden.
Selbst gemacht
Was wir bauen, bauen wir zusammen. Jede:r bringt ein, was er oder sie kann.
Basti
Bouldert und klettert seit über zehn Jahren, draußen bis 8a. Schreibt gerade seine Masterarbeit und nutzt jede freie Minute, um mit Stadt, Vereinen und Förderern über öffentliche Wände zu sprechen.
Kontakt: hallo@kohleundkreide.de (Platzhalter)
Mit wem wir reden
Stadt Essen (Sport- und Bäderbetriebe, Grün und Gruga, Bezirksvertretungen), Deutscher Alpenverein Sektion Essen, Kletterhallen in der Region, Stiftungen und lokale Unternehmen.
Geplante Ansprechpartner, noch keine bestätigten Partnerschaften.
Mach mit. Egal wie viel Zeit du hast.
Kohle & Kreide lebt von Leuten, die anpacken. Du musst dafür nicht klettern können.
Manche kommen einmal zum Treff, andere scouten Mauern, schrauben Griffe oder schreiben Förderanträge. Alles hilft, und alles macht mehr Spaß zusammen.
KI-BeispielbildWas du tun kannst
Newsletter abonnieren
Der einfachste Anfang. Je mehr Leute eingetragen sind, desto stärker unsere Stimme bei der Stadt.
Weitersagen
Teil uns auf Instagram, erzähl deiner Kletterhalle davon, nimm Freund:innen mit zum Treff.
Zum Treff kommen
Jeden ersten Freitag. Klettern, quatschen, Ideen einbringen. Mehr braucht es nicht.
Spot-Scout
Du findest gute Mauern, klärst wem sie gehören und hilfst, die Erlaubnis zu bekommen.
Session-Crew
Du hilfst bei Sessions: Pads schleppen, Neue begrüßen, spotten, aufräumen.
Bau-Crew
Bohren, schrauben, Fallschutz verlegen. Handwerkliche Erfahrung ist super, aber kein Muss.
Wand-Pate
Öffentliche Wände müssen regelmäßig geprüft werden. Du schaust einmal pro Woche mit Checkliste drüber.
Fotos, Video, Social Media
Ohne gute Bilder glaubt uns keiner. Halte fest, was bei uns passiert.
Orga und Anträge
Förderanträge, Gespräche mit der Stadt, Verein, Finanzen. Für alle, die gern planen.
So fängst du an
Eintragen
Sag uns, was dich interessiert.
Kennenlernen
Wir melden uns und laden dich zum nächsten Treff ein.
Loslegen
Du suchst dir aus, wo du mitmachst. Jederzeit wieder aussteigen ist okay.
Häufige Fragen
Muss ich klettern können?
Nein. Beim Treff zeigen wir dir die ersten Züge, und für viele Aufgaben brauchst du gar keine Kletter-Erfahrung.
Kostet das etwas?
Nein. Sessions, Treffs und später die Wände sind kostenlos. Wer kann, unterstützt uns freiwillig mit einer Spende.
Brauche ich Ausrüstung?
Bequeme Kleidung reicht. Crashpads haben wir, Leihschuhe in gängigen Größen auch. Kreide teilen wir.
Ist das legal?
Ja. Wir klettern nur an Spots, für die wir eine Erlaubnis der Eigentümer:innen haben, und halten uns an klare Sicherheitsregeln.
Bin ich versichert?
Für unsere Veranstaltungen schließen wir eine Haftpflicht ab. Eine eigene Unfallversicherung, zum Beispiel über eine Alpenvereins-Mitgliedschaft, empfehlen wir trotzdem.
Können Kinder mitmachen?
Ja, mit Einverständnis der Eltern und am besten in Begleitung. Für Schulen und Jugendgruppen machen wir gern eigene Sessions.
Hilf uns, Wände für alle zu bauen
Jeder Euro landet an der Wand: in Crashpads, Versicherung und im Malocher-Block.
Wir sind ehrenamtlich, niemand verdient an Kohle & Kreide. Was reinkommt und rausgeht, legen wir offen.
KI-BeispielbildWas deine Spende bewirkt
Beträge und Wirkung sind Schätzungen. Spendenquittungen gibt es, sobald wir als gemeinnütziger Verein eingetragen sind.
Wohin das Geld geht
Geplante Verteilung, Beispielwerte.
Für Unternehmen, Läden und Stiftungen
Ihr wollt etwas für eure Stadt tun, das man sieht und anfassen kann? Eine öffentliche Boulderwand erreicht jede Woche hunderte Menschen, von Kindern bis Senior:innen. Wir finden zusammen heraus, was zu euch passt.
Unterstützer
- Logo auf der Website
- Danke-Post auf Instagram
- Einladung zur Eröffnung
Partner
- Alles aus Unterstützer
- Logo auf Bannern bei allen Sessions
- Eine Team-Session für eure Belegschaft
- Erwähnung in der Pressearbeit
Wand-Pate
- Alles aus Partner
- Euer Name auf einer Tafel am Malocher-Block
- Gemeinsamer Bautag mit eurem Team
- Jährlicher Bericht, was eure Wand bewegt
Auch Sachspenden helfen: Holz, Griffe, Fallschutz, Werkzeug, Druck oder Arbeitszeit eures Teams.